Besuch in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Im Rahmen des Tages der Demokratie an unserer Schule besuchten wir die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, das ehemalige Stasi-Gefängnis in Berlin. Dieser Ort war früher eine zentrale Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Heute dient er als Erinnerungsort, um über die Geschichte und das Unrecht der damaligen Zeit aufzuklären. Das Betreten von diesem Gelände war schon anders als die anderen Ausflüge. Alles wirkte kalt, grau und still.

Zu Beginn unseres Besuchs schauten wir uns einen kurzen Film an, der uns einen groben Einblick verschaffte.

Ein besonderes Highlight war das Treffen mit dem Zeitzeugen Aki, der selbst im Gefängnis inhaftiert war. Er führte uns durch einen Teil der Haftanstalt und erzählte uns von seinen persönlichen Erfahrungen und Traumata. Trotz seiner direkten Erzählungen merkten wir, wie er versuchte, seine Traumata wegzustecken.

Besonders eindrucksvoll war ein Rollenspiel, das er gemeinsam mit einer Schülerin aus unserer Klasse durchführte. Dadurch konnten wir uns besser vorstellen, wie Verhöre damals abliefen und wie groß der psychische Druck auf die Gefangenen war.

Am Ende hatten wir die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen und währenddessen auch. Aki beantwortete sie offen und ehrlich, was uns noch tiefere Einblicke in diese Zeit gab.

Der Besuch in der Gedenkstätte war für uns alle sehr lehrreich und beeindruckend. Er hat uns gezeigt, wie wichtig Freiheit, Menschenrechte und Demokratie sind und warum es wichtig ist, die Geschichte nicht zu vergessen.

Bericht/Bild: Anesa Hulugrica (10.3)