Sie werden so schnell groß…

Feierliche Zeugnisverleihung und Abiball beschließen die Schulzeit des diesjährigen Jahrgangs 13

Wie das Kalenderjahr, so gibt es auch in einer Schule Jahreszeiten. Und all diese durchlaufen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam: vom ersten Tag in einer neuen Klasse und Umgebung bis zum Abschluss und dem Beginn des weiteren Lebensweges. Heute war es wieder so weit und die Jahreszeit der „Nestflucht“ war gekommen. Am Freitag, den 3. Juli, kamen die Abiturient:innen,  ihre Familien und Freunde, als auch Lehrkräfte in der Aula zusammen, um feierlich ihre Abschlusszeugnisse entgegenzunehmen.

Nach 13 Jahren Schule, die im Spätsommer 2013 begannen, kam heute dieser lange Bildungs- und Lebensweg zu einem (vorläufigen) Ende.

Die Ruhe vor dem Sturm - die Abiturient:innen werden über den Ablauf des Einmarsches informiert.
Während die Abiturient:innen in die Aula einmarschierten, wurden Sie von Bildern aus ihrer Schulzeit begleitet.

Ein feierlicher Einmarsch der Absolvent:innen bildete den Auftakt zur Veranstaltung. Eine musikalische Kombination aus Pachelbels klassischem Canon in D und dem filmischen Titel Test Drive aus Drachenzähmen leicht gemacht, den viele der Absolvent:innen sofort erkannten.

Schulleiter Rüffert eröffnet die feierliche Zeugnisverleihung mit einer Rede.
Herr Kratz ergreift im Namen der Oberstufenkoordination das Wort.

Zur Begrüßung sprach unser Schulleiter, Herr Rüffert, ein paar Worte. Er erinnerte daran, wie sehr sich die Welt seit dem Beginn der Schulzeit unserer Abiturient*innen verändert hat und wie sie alle durch diese 13 Jahre technologischer, politischer und gesellschaftlicher Veränderungen navigieren
mussten – während der Fokus trotzdem immer auch auf der Schule liegen sollte. Passend dazu zitierte er Albert Einstein:

"Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles, was man in der Schule gelernt hat, vergisst."

Herr Rüffert erinnerte aber auch an die oft weniger gesehenen Held:innen der Schulzeit: die Eltern. „Sie haben gelitten, motiviert und gelernt loszulassen“, weswegen auch „ihre Geduld, ihre Kraft und ihre Liebe ein unverzichtbarer Teil des Abiturzeugnisses sind“, das die Schüler*innen heute verliehen bekamen. Und so sei das Abitur schlussendlich ein echter Team-Erfolg von Lernenden, Eltern und Lehrkräften.

Unser Oberstufenkoordinator, Herr Kratz, konnte seinem Impuls als Philosophielehrkraft daraufhin nicht widerstehen und fragte die Absolvent:innen in Anspielung auf die Einmarschmusik: „Wer oder was war die letzten drei Jahre eigentlich der Drache? Waren Sie es, oder wir Lehrkräfte? Oder haben wir zusammen etwas Drittes gezähmt – den Lehrplan?

Tutorium Fischer
Tutorium Gerstenberg
Tutorium Klein
Tutorium Kratz
Tutorium Kulnev
Tutorium Scherf

Nach der feierlichen Verleihung der Abschlusszeugnisse durch die Tutor:innen hatte die Jahrgangssprecherin das Wort. Kadira erinnerte in ihrer Rede an die Frage, die uns wahrscheinlich alle seit der Kindheit begleitet: „Was willst du mal werden, wenn du groß bist?“ Die Antwort darauf habe sich über die Jahre immer wieder verändert, aber: „Heute erwartet man eine ernste Antwort auf die Frage, was wir werden wollen. Und vielleicht liegt die Antwort genau in den letzten 13 Jahren.

Nach der Rede war der feierliche Teil in der Schulaula beendet. Der Abiball fand am darauffolgenden Samstag, den 4. Juli, in den Bolle-Festsälen statt, wo gemeinsam gegessen, gefeiert und in Erinnerungen geschwelgt wurde.

Wir als Mildred-Harnack-Schule wünschen unseren Abiturient:innen mit einem lachenden und einem weinenden Auge alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg!

Abiturjahrgang der Mildred-Harnack-Schule 2026

Eindrücke des Abiballs

Bericht/Bilder: Zw, Lernende