Schulstation, hybride Lernräume und Künstliche Intelligenz

Am 17. März 2026 fand an unserer Schule ein Studientag statt.

An diesem Tag blieb die Schule für die Schülerinnen und Schüler geschlossen, während das gesamte Kollegium intensiv zusammenarbeitete.

Studientage sind in den Verwaltungsvorschriften des Senats geregelt und dienen der schulinternen Fortbildung sowie der gezielten Weiterentwicklung von Unterricht und Schulorganisation. Sie ermöglichen unter anderem die Auseinandersetzung mit pädagogischen Fragestellungen, die Auswertung schulinterner Daten sowie die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Qualitätssteigerung.

Ziel ist es, durch die gemeinsame Arbeit des Kollegiums die bestmöglichen Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Der diesjährige Studientag wurde von der Sonderpädagogik in enger Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogik organisiert. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung individueller Lernumgebungen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer heterogenen Schülerschaft noch besser gerecht zu werden.

Im gemeinsamen Austausch entwickeln sich spannende Ideen und Ansätze.
Neben fachlichen Diskussionen darf der kollegiale Spaß nicht zu kurz kommen.
Intensive und fachliche Arbeit wird festgehalten.

Zum Einstieg erhielten alle Teilnehmenden einen gemeinsamen Input in Form eines Vortrags. Dabei wurden zentrale Fragen geklärt: Welche Funktion haben individuelle Lernumgebungen? Wie können Lernende konkret davon profitieren? Und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit solche Lernsettings erfolgreich umgesetzt werden können?

Im Anschluss arbeiteten die Lehrkräfte in Gruppen an der Entwicklung konkreter Konzepte für individuelle Lernräume. Dabei entstanden vielfältige Ideen, darunter:

  • eine Schulstation zur kurzfristigen Regulation,

  • hybride Lernorte für Schülerinnen und Schüler, die in der regulären Klassenumgebung nur schwer Anschluss finden,

  • sowie temporäre Lerngruppen, um Lernenden mit gesonderten Anforderungen gerecht zu werden.

Die Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten und im Rahmen eines Gallery Walks präsentiert und gemeinsam ausgewertet. Diese Ansätze bilden die Grundlage für die weitere konzeptionelle Ausarbeitung in den kommenden Monaten.

Unsere Sonderpädagoginnen führen in das Thema zum Einstieg ein.
Die Gruppenergebnisse regen zum Austausch an.
Im Gallerywalk werden die Arbeitsergebnisse präsentiert.
Kreative Gestaltung zeigt sich in jedem Plakat und Ansatz der individuellen Lernumgebungen.

Der zweite Teil des Studientages am Nachmittag wurde von Herrn Wey gestaltet, dem KI-Beauftragten unserer Schule. Im Fokus stand der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Fachbereichen. Die Fachgruppen setzten sich sowohl mit den Potenzialen als auch mit den Herausforderungen und Risiken auseinander und diskutierten, welche Bedeutung KI jeweils für ihre Fächer hat.

Neben der intensiven fachlichen Arbeit bot der Studientag auch Raum für den persönlichen Austausch innerhalb des Kollegiums. Dieser gemeinsame Dialog ist ein wichtiger Bestandteil unserer Schulentwicklung und trägt dazu bei, die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Neben ernsten Diskussionen wurde auch gelacht und die ein oder andere Anekdote wurde ausgepackt.

Insgesamt war der Studientag ein produktiver und gewinnbringender Beitrag zur kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Schule. Ein besonderer Dank gilt allen Organisator:innen, die diesen Tag gestaltet haben!

Bericht/Bilder: Kaz