Erinnern und Verbinden
Am 9. November 2025 wurden das Fhoch2 Kulturkollektiv und der Fachbereich Darstellendes Spiel der Mildred-Harnack-Schule zu einer Gedenkveranstaltung der Jugendkunstschule Marzahn-Hellersdorf zum Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 eingeladen. Im Zentrum standen das Erinnern an die Opfer sowie die Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Gewalt. Ziel war es, historisches Gedenken mit heutiger Verantwortung zu verbinden.
Kultur als Brücke
Durch Theater, Musik und Film der beteiligten Künstlerinnen und Künstler wurde spürbar, welche verbindende Kraft Kultur entfalten kann. Vidina Popov (r.) führte mit großer Sensibilität durch den Abend. In ihren Ansprachen setzten Nadja Zivkovic (Bezirksbürgermeisterin) und Stefan Bley (Bezirksstadtrat) ein klares Zeichen: gegen Hass, für Solidarität und Menschlichkeit.
Stimmen, Bilder, Hoffnung
Maike Bartz und ihr Reifes Theater eröffneten den Abend mit „Die Schatten werden länger“. Dr. Martin Völker ließ die Geschichte von Lin Jaldati lebendig werden. Die Mildred-Harnack-Schule zeigte den Kurzfilm „Licht ist das Leben“. Den Abschluss bildete die Band Folkadu mit einem musikalischen Moment der Hoffnung. Danke an alle Beteiligten – für das Erinnern und das gemeinsame Gestalten.
Text/Bild: FB DS